Kapelle St. Peter

St. Peter bildet zusammen mit Stall und Turmhaus aus dem 13./14. Jahrhundert ein schönes Ensemble. Die Anfänge der Kapelle mit rechteckigem Grundriss, schmalem Vorraum und quadratischem Altarraum mit Kreuzrippengewölbe reichen bis in Zeit um 1300 zurück, obwohl sie erst 1510 erstmals erwähnt wird. Ursprünglich war sie wohl eine private Hauskapelle, jedenfalls kaum, wie lange vermutet, die Pfarrkirche.

Nach 1510 erfolgte der Anbau des dreiseitig abgeschlossenen gewölbten bemalten Chores. Der Eingang wurde von Westen nach Norden verlegt. Der kleine spätgotische Flügelalter mit beidseitiger Flügel- und Predella-Malerei entstand um 1516, wie auch das spätgotische Fensterchen in der westseitigen Langhauswand. Die Kapelle hatte einen kleinen Nebenalter und eine kleine Sakristei. Bemerkenswert ist eine thronende Madonna aus der Zeit um 1415. Der um 1585 erbaute Turm mit zwei Glocken ist erstmals 1639 erwähnt, er wurde später auf fünf Geschosse erhöht. Bis 1950 war eine Turmuhr vorhanden.

Weitere Veränderungen erfuhr die Kapelle 1873 als sie an der Nordseite ein neugotisches Portal mit steinernem Giebelfeld aus Balzner Marmor erhielt sowie das Chorgewölbe beseitigt und durch eine Gipsdecke ersetzt wurde. Bauliche Eingriffe erfolgten in den Jahren 1934 und 1969/1971 als auch die Altarweihe zu Ehren der Heiligen Petrus, Johannes Evangelista und Paulus erfolgte. St. Peter steht seit 1951 unter Schutz.

St. Peter bildet zusammen mit Stall und Turmhaus aus dem 13./14. Jahrhundert ein schönes Ensemble. Die Anfänge der Kapelle mit rechteckigem Grundriss, schmalem Vorraum und quadratischem Altarraum mit Kreuzrippengewölbe reichen bis in Zeit um 1300 zurück, obwohl sie erst 1510 erstmals erwähnt wird. Ursprünglich war sie wohl eine private Hauskapelle, jedenfalls kaum, wie lange vermutet, die Pfarrkirche.

Nach 1510 erfolgte der Anbau des dreiseitig abgeschlossenen gewölbten bemalten Chores. Der Eingang wurde von Westen nach Norden verlegt. Der kleine spätgotische Flügelalter mit beidseitiger Flügel- und Predella-Malerei entstand um 1516, wie auch das spätgotische Fensterchen in der westseitigen Langhauswand. Die Kapelle hatte einen kleinen Nebenalter und eine kleine Sakristei. Bemerkenswert ist eine thronende Madonna aus der Zeit um 1415. Der um 1585 erbaute Turm mit zwei Glocken ist erstmals 1639 erwähnt, er wurde später auf fünf Geschosse erhöht. Bis 1950 war eine Turmuhr vorhanden.

Weitere Veränderungen erfuhr die Kapelle 1873 als sie an der Nordseite ein neugotisches Portal mit steinernem Giebelfeld aus Balzner Marmor erhielt sowie das Chorgewölbe beseitigt und durch eine Gipsdecke ersetzt wurde. Bauliche Eingriffe erfolgten in den Jahren 1934 und 1969/1971 als auch die Altarweihe zu Ehren der Heiligen Petrus, Johannes Evangelista und Paulus erfolgte. St. Peter steht seit 1951 unter Schutz.

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St.Peter ein kleines Gotteshaus
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