Pfarrkirche St. Nikolaus und St. Martin

Die ersten Kirchen in Balzers sind 842 erstmals erwähnt, die erste Pfarrkirche im Jahr 1305. Das Recht den Pfarrer zu bestimmen hatte der Inhaber der Burg Gutenberg. Dieses Patronatsrecht gelangte mit dem Erwerb der Burggüter 1824 an die Gemeinde Balzers. 1795 zerstörte ein Dorfbrand auch die Pfarrkirche.

 

Die 1808 den Heiligen Nikolaus und Martin geweihte neu erbaute Pfarrkirche wurde 1926 abgebrochen, mit Ausnahme des Turms. Zuvor, 1912, war die nach Plänen des fürstlichen Hofarchitekten Gustav von Neumann unterhalb der Burg Gutenberg an zentraler Lage gebaute neue Pfarrkirche eingeweiht worden, mit Reliquien der Heiligen Luzius, Diodorus sowie Ursula und Gefährten.

 

Zur Erinnerung an das 50-jährige Regierungsjubiläum des damaligen Fürsten erhielt die Pfarrkirche mit ihren vier Altären den Namen „Fürst-Johann-Jubiläumskirche“. Nach mehreren Detailverbesserungen wurde sie 1971/72, 1981/82 und 1993 renoviert.

 

Die imposante Pfarrkirche ist aus schwarzem Marmor, dem Balzner Marmor, ausgeführt. Anbauten im Osten und Westen, der Turm mit Turmuhr, die Sakristei und die Totenkapelle ergänzen das Hauptgebäude. Drei Rundbogennischen mit Mosaikbildern aus Goldglas und venezianischem Email zeigen über dem Dach des Eingangs den hl. Nikolaus als Helfer in Seenot, den hl. Martin zu Pferd, der für einen Bettler den Mantel teilt, und in der Mitte das Landes- und Fürstenwappen. Im Tympanon des Portals ist das Lamm Gottes als Mosaik dargestellt.


Pfarrkirche Balzers - Restaurierungsarbeiten
Mit den Restaurierungsarbeiten in der Pfarrkirche Balzers wird am 5. Juli 2012 begonnen. Die Pfarrkirche ist bis Oktober geschlossen. Ab 6. Juli finden alle Hl. Messen der Pfarrkirche im Zelt (zwischen Pfarrhaus und Friedhof) statt. 

Die ersten Kirchen in Balzers sind 842 erstmals erwähnt, die erste Pfarrkirche im Jahr 1305. Das Recht den Pfarrer zu bestimmen hatte der Inhaber der Burg Gutenberg. Dieses Patronatsrecht gelangte mit dem Erwerb der Burggüter 1824 an die Gemeinde Balzers. 1795 zerstörte ein Dorfbrand auch die Pfarrkirche.

 

Die 1808 den Heiligen Nikolaus und Martin geweihte neu erbaute Pfarrkirche wurde 1926 abgebrochen, mit Ausnahme des Turms. Zuvor, 1912, war die nach Plänen des fürstlichen Hofarchitekten Gustav von Neumann unterhalb der Burg Gutenberg an zentraler Lage gebaute neue Pfarrkirche eingeweiht worden, mit Reliquien der Heiligen Luzius, Diodorus sowie Ursula und Gefährten.

 

Zur Erinnerung an das 50-jährige Regierungsjubiläum des damaligen Fürsten erhielt die Pfarrkirche mit ihren vier Altären den Namen „Fürst-Johann-Jubiläumskirche“. Nach mehreren Detailverbesserungen wurde sie 1971/72, 1981/82 und 1993 renoviert.

 

Die imposante Pfarrkirche ist aus schwarzem Marmor, dem Balzner Marmor, ausgeführt. Anbauten im Osten und Westen, der Turm mit Turmuhr, die Sakristei und die Totenkapelle ergänzen das Hauptgebäude. Drei Rundbogennischen mit Mosaikbildern aus Goldglas und venezianischem Email zeigen über dem Dach des Eingangs den hl. Nikolaus als Helfer in Seenot, den hl. Martin zu Pferd, der für einen Bettler den Mantel teilt, und in der Mitte das Landes- und Fürstenwappen. Im Tympanon des Portals ist das Lamm Gottes als Mosaik dargestellt.


Pfarrkirche Balzers - Restaurierungsarbeiten
Mit den Restaurierungsarbeiten in der Pfarrkirche Balzers wird am 5. Juli 2012 begonnen. Die Pfarrkirche ist bis Oktober geschlossen. Ab 6. Juli finden alle Hl. Messen der Pfarrkirche im Zelt (zwischen Pfarrhaus und Friedhof) statt. 

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