Burg Gutenberg
Burgweg
Die Burg Gutenberg ist das bedeutendste Wahrzeichen von Balzers. Vom Burghügel stammen die ältesten archäologischen Funde in der Gemeinde (ab dem 5. Jahrtausend v.Chr.). Der Name Gutenberg wird 1263 erstmals schriftlich erwähnt. Ab dem Ende des 13. Jh. befand sich die Burg, deren älteste Teile wohl aus dem 12. Jh. stammen, im Besitz der Freiherren von Frauenberg. An das Wappen dieses Adelsgeschlechts lehnt sich das 1956 von Fürst Franz Josef II. verliehene Gemeindewappen an. 1305 erwarb Heinrich von Frauenberg eventuell der bekannte Minnesänger gleichen Namens durch einen Tausch vom Kloster Churwalden die Patronatsrechte über die Kapelle von Balzers, die damit zur Pfarrkirche wurde. Von 1314 bis 1824 war die Burg Gutenberg mit einem kurzen Unterbruch (1806-1813) im Besitz des Hauses Habsburg. Nach 1750 zerfiel die Burg, da sie nicht mehr unterhalten wurde. 1824 kaufte die Gemeinde die Burggüter. 1854 veräusserte sie den Burghügel mit der Burg an Fürstin Franziska von Liechtenstein. 1905 erwarb sie Egon Rheinberger, der die Ruine bis 1912 wieder aufbaute. Seit 1979 ist Gutenberg Eigentum des Landes Liechtenstein, seit 2001 finden auf der Burg im Sommer regelmässig kulturelle Veranstaltungen statt.
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